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Die Textilflüsterin über den Menschen als Teil der Natur.

Zuerst erschienen auf LinkedIn.

Die Textilflüsterin...
...über den Menschen als Teil der Natur.
Wie jetzt?
- Ja in unserer technokratisch orientierten Welt wird oft vergessen, dass auch wir Menschen der Vielfalt der Schöpfung entsprungen sind.
Die wenigsten von uns mögen Gärten, die wie mit dem Lineal gezogen wirken, oder Landschaften die dem Auge keinerlei Abwechslung bieten. Monotonie ist uns meist zuwider.
Das mag kurzzeitig erholsam sein und meditativ, aber auf Dauer langweilig. Wir lieben die Abwechslung und das Andersartige...
... außer bei uns selbst.
Blickt der Mensch auf Seinesgleichen, wird er plötzlich einförmig und setzt die Schablone an. Auf einmal gelten Normen, wie Frau oder Mann auszusehen hat. Es wird darauf geschielt, wie groß, klein, dick, dünn, schön oder vermeintlich hässlich eine Person ist. Im schlimmsten Falle wird daraus offen geäußerte Häme, und das, obwohl wir uns immer kosmopoliter und woker geben. Welch gravierender Widerspruch!
Haben wir unsere Natürlichkeit aus den Augen verloren?
Sehen wir uns nicht mehr als Teil der Kreativität der Evolution?
Warum ist Individualität so ein Problem für uns?

Wir dürfen wieder lernen auch uns und unsere Körper in natürlicher Vielfalt anzunehmen und uns als bunten Garten unterschiedlichster Formen zu sehen.
Die Natur feiert sich in unbändiger Pracht ständig selbst.
Lasst uns doch einfach mitfeiern.

Was sind eure Gedanken dazu?- Ich bin neugierig!